Sturm Graz erzielt vier Tore gegen Hearts in der Champions-League-Qualifikation

Sturm Graz besiegte Hearts 4:0 im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation. Jon Gorenc Stankovic eröffnete den Torreigen nach vier Minuten.
Jeyland Mitchell, Luca Weinhandl und Jurgen Heil erzielten weitere Tore in der zweiten Halbzeit. Der österreichische Meister baute vor dem Rückspiel in Edinburgh einen großen Vorsprung auf.
Stankovic trifft nach der ersten Ecke
Sturm begann seine Europasaison mit sofortigem Druck. Jacob Peter Hodl brachte eine frühe Ecke in den dicht besetzten Fünfmeterraum.
Kapitän Jon Gorenc Stankovic erreichte den Ball und köpfte ihn ins Tor. Erst vier Minuten waren in der Merkur Arena vergangen.
Das Führungstor brachte die Heimfans ins Spiel. Sturm griff weiter über Hodl, Leon Grgic und Mittelstürmer Szymon Wlodarczyk an.
Hearts fand nach dem schwierigen Start besser ins Spiel. Die schottische Mannschaft griff über beide Flügel an und gewann mehrere Ecken.
Daniil Khudyakov blieb während Hearts’ bester Phase von seinen Verteidigern geschützt. Sturm blockte zudem mehrere Versuche ab, bevor sie ihn erreichten.
In der späten ersten Halbzeit wurde ein Elfmeter für Sturm gegeben. Die Entscheidung wurde nach Videobeweis zurückgenommen.
Zur Pause stand es 1:0. Hearts gewann etwas Kontrolle zurück, doch Stankovic’ Kopfball blieb das einzige Tor der ersten Halbzeit.
Drei Tore verändern das Spiel nach der Pause
Sturm wechselte zur Pause im Mittelfeld. Otar Kiteishvili ersetzte Niklas Seidl vor Beginn der zweiten Halbzeit.
Die Heimmannschaft verdoppelte ihre Führung nach fünfzig Minuten. Jeyland Mitchell stieg im Strafraum hoch und traf per Kopfball.
Hearts hatte kaum Zeit, sich vom zweiten Gegentor zu erholen. Luca Weinhandl erreichte den nächsten Angriff und schloss drei Minuten später ab.
Der neunzehnjährige Mittelfeldspieler stellte auf 3:0. Sein Tor vollendete einen direkten Angriff, bevor Hearts seine Defensive wieder ordnete.

Jurgen Heil traf dann nach neunundfünfzig Minuten zum vierten Tor. Sturm hatte in einer kurzen Phase der zweiten Halbzeit drei Tore erzielt.
Die Sequenz entschied das Hinspiel. Sturm baute seine Führung innerhalb von vierzehn Minuten von einem auf vier Tore aus.
Sturms Tore fielen durch vier verschiedene Spieler. Zwei davon per Kopfball, während Weinhandl und Heil Angriffe aus dem offenen Spiel vollendeten.
Hearts kämpft nach dem vierten Gegentor weiter
Hearts wechselte kurz nach dem vierten Gegentor dreifach. Miller, Alexandros Kyziridis und Kabore verließen den Platz.
Alexandros Kerjota, Bilal Guendouz und Oisin Ba-Sy kamen im selben Zeitraum ins Spiel. Die Wechsel brachten frischen Schwung.
Die Gäste erreichten weiterhin mehrere Flankenpositionen. Sturm verteidigte das Zentrum und sicherte die weiße Weste.
| Wettbewerb | UEFA Champions League Qualifikation |
|---|---|
| Ergebnis des Hinspiels | Sturm Graz 4:0 Hearts |
| Halbzeit | Sturm Graz 1:0 Hearts |
| Torschützen | Stankovic, Mitchell, Weinhandl, Heil |
Khudyakov parierte die Versuche, die auf sein Tor kamen. Die Verteidiger klärten zudem Hereingaben, bevor Hearts eine Chance aus kurzer Distanz fand.
Sturm brachte später Axel Kayombo, Nelson Weiper und Janoah Fosso. Die Einwechslungen reduzierten die Belastung der Startelf-Angreifer.
In der letzten halben Stunde fiel kein fünftes Tor. Hearts fand auch nicht das Auswärtstor, das den Rückstand verringert hätte.
Das Spiel endete ohne weitere große Veränderung. Sturm hielt in mehreren späten Phasen Ballbesitz und beendete das Spiel ohne Gegentor.
Große Kulisse sieht Sturms Europapokal-Auftakt
Die Zuschauerzahl in Graz betrug 15.822. Die Heimanhänger füllten die Ränge bei Sturms erstem Europapokalspiel der Saison.
Sturm startete mit Khudyakov hinter Heil, Albert Vallci, Mitchell und Amady Camara Soglo. Stankovic führte das Mittelfeld neben Weinhandl an.
Seidl und Hodl komplettierten das Mittelfeld. Seedy Jatta gesellte sich zu Szymon Wlodarczyk in die Angriffsreihe.

Hearts begann mit Alexander Schwolow im Tor. Finlay Milne, Jamie McCart, Malachi Fagan-Walcott und Christian Borchgrevink bildeten die Abwehr.
Oisin McEntee, Blair Spittal und Miller arbeiteten im Mittelfeld. Ihre Formation in der ersten Halbzeit hielt den Rückstand bei einem Tor.
Kyziridis und Kabore unterstützten Stürmer Claudio Braga. Hearts behielt diese Angriffsreihe bis zu den Wechseln in der zweiten Halbzeit.
Die vier Tore fielen aus verschiedenen Mannschaftsteilen von Sturm. Ein Kapitän, ein Verteidiger, ein junger Mittelfeldspieler und ein Außenverteidiger trafen.
Sturm vermied zudem eine Gelbe Karte während der Haupt-Torphase. Das Team hielt seine Form, nachdem es die Vier-Tore-Führung aufgebaut hatte.
Das Rückspiel findet in Tynecastle statt
Hearts empfängt das Rückspiel am 28. Juli. Der schottische Klub geht mit einem Rückstand von vier Toren ins Spiel.
Sturm reist mit vier Toren und einer weißen Weste aus Graz an. Die Paarung bleibt Teil der zweiten Qualifikationsrunde.
Der Sieger trifft als Nächstes auf Fenerbahce oder Gornik Zabrze. Der Platz in der dritten Runde hängt von beiden Rückspielen ab.
Stankovic brachte Sturm die ideale Führung, bevor sich das Spiel einpendelte. Der Schub in der zweiten Halbzeit sorgte dann für den entscheidenden Vorsprung.
Mitchell traf als Erster nach der Pause. Weinhandl folgte schnell, und Heil schloss den Torreigen vor der Stunde ab.
Hearts erspielte sich Angriffsphasen, änderte aber nichts am Spielstand. Sturm nutzte seine stärkste Phase zu drei Toren in Folge.
Alle vier Tore fielen vor der sechzigsten Minute. Die letzten dreißig Minuten verstrichen dann ohne weiteren Treffer.
Die ersten beiden Tore fielen per Kopfball. Weinhandl und Heil erzielten die übrigen Treffer aus dem Spiel heraus.
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